Liebe Familie von Amsberg,
ich möchte Ihnen und euch mein tiefes Mitgefühl aussprechen und auch von meiner großen Dankbarkeit erzählen, die ich fühle, wenn ich an Dietrich von Amsberg denke.
Meine Mutter war für mich "schon immer" in der Kantorei und ich durfte zunächst nur in den Osterferien 1989 für die Johannispassion auch endlich mitproben. Nach meiner Konfirmation dann endlich auch erstmal "für immer". Ich bin dankbar für die intensive Zeit, in der ich im Singen gewachsen bin, gute Freundschaften geschlossen habe, großartige Werke kennen lernen und mitsingen durfte und in der mich unser "Didi" wahnsinnig geprägt hat. Seine Persönlichkeit, sein Verständnis von Verkündigung durch die Musik, seine Liebe zur Musik und seine charismatische Chorleitung - ich vermisse ihn.
Für mich immer im Gedächtnis:
...die Chorprobe ist zu Ende, er nimmt seine Brille ab, steigt vom Podest herunter, faltet die Hände:
"Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, dass du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte dich, du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an mir finde." (Luthers Abendgebet)
Ich wünsche Ihnen und euch, liebe Familie von Amsberg, Trost in Dankbarkeit und in Erinnerungen zum gemeinsamen Schmunzeln, Schwelgen, Lachen, Weinen und Singen!
Ihre und eure Maren